Kammerspiele Seeb, 29. Januar 2015 

Es ist jedes Jahr dasselbe: besucht der Frauenverein Oberwil-Birchwil die Kammerspiele in Seeb, ist Schnee angesagt. Auch in

diesem Jahr durften wir vom Parkplatz bis zum Theater durch den Schnee spazieren. Im Gegensatz zu der Kälte draussen ging

 es im Theaterstück heiss her. 

Bereits der Titel „Ein gemeiner Trick“ lässt Spannung, Hektik und Unterhaltung erahnen. 

„Camille Dargus ist eine unabhängige, wohlhabende Frau, die ihr Leben genießt. Hin und wieder geht sie eine Nacht lang ihrer

 Leidenschaft für junge Kellner nach. Doch an diesem Morgen, nach einer Party in ihrem New Yorker Loft, laufen die Dinge

 anders als geplant, denn der junge Mann, Billy, lässt sich auch nicht mit Geld zu einem prompten Abgang bewegen. Und schon

 bald enthüllt er Camille, dass er sie mit einer Aufzeichnung ihrer nächtlichen Aktivitäten erpressen will. Zu Bills Leidwesen lässt

 sich die abgebrühte Geschäftsfrau davon jedoch wenig beeindrucken. Aber Billy macht immer noch keine Anstalten zum Gehen,

 und langsam dämmert es Camille, dass er noch andere Ziele verfolgt. Als sie endlich ihren Wachmann ruft, eskaliert die 

Situation jenseits ihrer schlimmsten Befürchtungen: Camille erkennt, dass sie die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit 

enthüllen muss. Aber sie ist auch eine Frau, mit der man nicht ungestraft spielt – es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.“ 

(Auszug ab der homepage der Kammerspiele Seeb). 

Die 23 Frauen, welche am Anlass teilnahmen, genossen wiederum einen gelungenen Abend in den Kammerspielen von Seeb

Vor und nach dem Stück und in der Pause entstanden muntere Gespräche zwischen Jung und Alt - die einen blieben noch sitzen

 für einen letzten Drink, die anderen fuhren zurück nach Birchwil. An dieser Stelle möchte ich allen Fahrerinnen herzlich danken. 

Es ist immer wieder schön zu erleben, dass sich genügend Frauen zur Verfügung stellen, ihre Vereinsmitglieder zu chauffieren. 

Ohne diesen Einsatz wäre ein solcher Abend für uns als Vorstand viel viel schwerer zu organisieren. 

Mit diesem Anlass verabschiede ich mich aus dem Vorstand des Frauenvereins. Während den zehn Jahren, welche ich im 

Vorstand mitarbeiten durfte, erlebte ich schöne, interessante, unterhaltsame Anlässe. Ich lernte viele Frauen kennen und 

schätzen. Ich wünsche meiner Nachfolgerin genau so viel Spass mit ihrer Arbeit, wie ich es (fast) immer hatte. 

Marianne Oberlin 

Augenschmaus im Neuen Kino Freienstein 15. Mai 2016

Wieder einmal war es so weit. Wir trafen uns vor dem Volg um in Fahrgemeinschaften nach Freienstein zu gelangen. 

Augenschmaus war angesagt. Alle Teilnehmer waren bestens gelaunt, trotz schlechtem Wetter, denn ein gemütlicher Kinobesuch

mit feinem Essen kam da gerade gelegen. 

Tja, das mit dem feinem Essen war diesmal dann nicht so. Das vegetarische Menu lies zu wünschen übrig und der Vorstand hat 

im Nachhinein dann auch noch ein Mail geschrieben und sich darüber beschwert. Das war zum Glück ja das erste mal, seit wir 

dies organisieren und hoffen, dass es auch bei diesem einen Mal bleibt. 

Der „Hunger“ auf den Film war dann somit auch um so grösser und wir wurden nicht enttäuscht. 


the water diviner 

Während des Ersten Weltkrieges rücken türkische Soldaten am Ende der Schlacht von Gallipoli Ende 1915 gegen von 

australischen Soldaten aufgegebene Stellungen vor. 

Rückblick: Der australische Farmer Joshua Connor lebt mit seiner Frau und seinen drei Söhnen in Nordwest-Victoria. Kurz nach 

Ausbruch des Ersten Weltkrieges melden sich seine drei Söhne zur Armee. 

Vier Jahre später: Connor und seine Frau Eliza trauern um ihre Söhne, die alle drei als Gefallen bei Gallipoli gemeldet wurden.

 Nach dem Suizid der verzweifelten Eliza entschließt sich Connor, in die Türkei nach Gallipoli zu reisen. Mit Hilfe seiner 

Wünschelruten-Erfahrung will er die Gräber seiner Söhne finden. 

In der Türkei wird ihm von den britischen Besatzungstruppen der Zutritt zum Schlachtfeld von Gallipoli verweigert. Doch Ashe, 

eine türkische Kriegswitwe, ermutigt ihn und hilft ihm, doch noch nach Gallipoli zu gelangen. Dort findet er die Gräber von zweien 

seiner Söhne. Connor freundet sich mit dem türkischen Major Hasan und Unteroffizier Cemal an, die beide bei den 

Kampfhandlungen bei Gallipoli dabei waren. Einer der beiden findet heraus, dass Connors ältester Sohn Arthur 

gefangengenommen wurde und möglicherweise im Süden Anatoliens in einem Gefangenenlager noch am Leben ist. Connor, der

 von den Türken inzwischen in Anspielung auf das Akronym der australisch-neuseeländischen Truppen Mr. Anzac genannt wird,

 macht sich mit Hasan, Cemal und anderen auf den Weg. 

Ein Film, der einem den Schrecken eines Krieges unverblümt vor das Gesicht hält. Hin und wieder waren die Kriegsbilder daher 

doch sehr brutal. Die Liebesromanze, die im Film dazu entstanden ist, hat aber einen guten Ausgleich geschaffen. Nicht nur die 

Liebe zwischen Mann und Frau wurde aufgezeigt, sondern auch die Liebe zwischen Vater und Sohn und das Freundschaft 

zwischen unterschiedlichen Menschen entstehen kann und nicht durch Nationen und deren Politik gesteuert sein soll. Nun kann 

man sagen, dies sei wieder eine typische Hollywood Verfilmung. Ja, stimmt, aber mir hat es gut gefallen und ehrlich gesagt, mit 

dem Happyend konnte ich nach den schlimmen Kriegsbildern doch auch etwas unbeschwerter nach hause gehen und gut 

schlafen. 

Natascha Stettler 

Chili 5.-7. September 2015 

Was gibt es viel zu sagen über unseren Stand an der Chilbi? Es läuft ja seit Jahren gleich. Ja aber dieses Jahr hatten wir eine 

grosse Baustelle in Nürensdorf und es fragten sich wohl alle beteiligten Dorfvereine wie sich der Autoverkehr durch die 

Hinterdorfstrasse wohl auf den Chilbibetrieb auswirken würde. Wir hatten unseren Stand zusammen mit der Ludothek wieder am 

gewohnten Ort und für uns lief es eigentlich ganz gut. Wir haben entschieden das Angebot auch „Kaffee und Kuchen“ zu 

reduzieren. Wir haben so weniger Aufwand und gleicher Ertrag. Und wie wir in den letzten Jahren bemerkt haben, kommen die 

Chilbibesucher gerne in unsere Kaffeestube. Vor allem am Sontag nach der Predigt gesellen sich die Leute zu uns. Allgemein 

läuft der Sontag jeweils etwas besser als der Samstag. Am Ende der beiden Chilbitage waren alle Kuchen und Torten verkauft. 

Eigentlich wollten wir dieses Jahr an der Chilbi unsere neuen T-Shirts präsentieren, doch wegen den kühlen Temperaturen und 

dem Regen am Sontag blieben diese unter den Jacken der Helferinnen verborgen. 

Koffermarkt 

Wir organisierten im 2015 zum ersten Mal einen Koffermarkt. Terminiert wurde er auf Ende Mai, doch mangels Anmeldungen 

mussten wir ihn auf Ende September schieben. Wir hatten keine Ahnung ob er Anklang finden würde oder was uns erwartet. Wir

hatten gerade mal 10 Aussteller die ihre selbst gemachten Sachen verkauften. Von Glaswaren, Schmuck, Genähten und 

Gestricktem bis leckeres aus der Küche war alles zu finden.


Der Schlossaal war für den „kleinen Koffermarkt“ und der Kaffeestube der optimale Ort. Kurz gesagt: wir hatten einen 

gemütlichen Tag und sind mit dem Resultat recht zufrieden. Was aber

nicht heisst, dass wir nicht hoffen, es im 2016 besser zu machen.


Mit mehr Werbung, hoffen wir auf mehr Aussteller und Besucher. Es gibt in unserer Gemeinde so viele Leute die wunderbare 

Dinge selber herstellen und die bestimmt auch irgendwo einen alten 

Koffer haben und somit die Grundlagen für eine Verkaufsfläche haben. Ein Koffermarkt ist optimal seine Konfis, Topflappen, 

Bastelware usw. unter die Leute zu bringen. Für sich selber Werbung zu machen und sich mit anderen auszutauschen. 


Tagesausflug 3. Oktober 2016

„Hexen und Bergseen _ Anna Göldi und der Klöntalersee“ 

Bei stahlblauem Himmel konnten wir am 3. Oktober 25 Frauen begrüssen, die das Glarnerland und seine Persönlichkeiten bzw. 

Eigenheiten etwas näher kennenlernen wollten. Im bis auf den letzten Platz besetzten Bus fuhren wir der Sonne entgegen, die an

 diesem Tag mit den Teilnehmerinnen um die Wette strahlte. In der kleinsten Hauptstadt der Schweiz, Glarus angekommen, 

gönnten wir uns erst einmal eine kleine Stärkung, und zwar bei Kaffee und den typischen „Glarner Pastetli“. Einige der 

Teilnehmerinnen genossen diese Glarner Spezialität überhaupt zum ersten Mal und stellten fest, dass dies keine Fleisch-gefüllten

Teigtaschen sind, sondern kleine, runde mit Mandelmasse oder Zwetschgen-Mus (Frau hat die Qual der Wahl) gefüllte 

Blätterteig-Küchlein. Voller Energie und Wissensdrang mehr über die letzte „Hexe“ Anna Göldi zu erfahren, trafen wir den Glarner

Autor und Journalist Walter Hauser. Der Präsident der Anna Göldi-Stiftung führte die interessierte Frauengruppe zu 

verschiedenen Schauplätzen in Glarus, die im Leben der letzten“Hexe“ eine wichtige Rolle spielten: Dem Gerichtshaus, wo ganz

 in der Nähe Anna Göldi 1782 zum Tod verurteilt wurde und wo heute das Lichtmahnmal für sie leuchtet, sodann der 

Landsgemeindeplatz und schliesslich das Rathaus, Sitz der Regierung und des Parlamentes, wo Anna Göldi 2008 vom Glarner 

Landrat rehabilitiert wurde. 

Nach der spannenden Führung mit neuen Einblicken in das Leben und Leiden der Anna Göldi hiess es wieder im Bus Platz 

nehmen und sich zum Mittagessen chauffieren zu lassen. Durch enge Strassen ging es hoch hinauf zum Restaurant auf der 

Schwammhöhe oberhalb des Klöntalersees. Nach dem Geniessen der traumhaften Aussicht auf den türkisblauen Bergsee 

durften sich die Frauen mit der Glarner Spezialität „Kalberwurst, Kartoffelstock und getrocknete Zwetschgen“ oder einem 

Salatteller verwöhnen lassen. Frisch gestärkt entschloss sich die unternehmungslustige Gruppe noch spontan einen kurzen 

Zwischenstopp im Fabrikladen der Confiserie Läderach zu machen und ein paar Mitbringsel für die Daheimgebliebenen 

einzukaufen. Auf der Rückreise konnte das „erlernte Wissen“ in einem Wettbewerb getestet werden, und die Gewinnerin Sandra

 Zürcher durfte einen kleinen Korb mit Glarner Spezialitäten entgegennehmen. Nach diesem schönen, spannenden Tag freuen 

wir uns schon jetzt auf den nächsten Tagesausflug mit vielen interessierten Mitgliedern.